Woche 0 - Einen Praktikumsplatz finden...
- null null
- Jan 21
- 2 min read
Die Praktikumsplatzsuche...
Ein Praktikumsplatz in Schweden – wie schwer kann das schon sein? Dachte ich. Spoiler: ziemlich schwer.
In Schweden gibt es nämlich gefühlt mehr Zimtschnecken als offiziell ausgeschriebene Praktikumsplätze – vor allem in der Verwaltung. Während andere Länder mit Jobportalen um sich werfen, sitzt man in Schweden vor leeren Ergebnislisten und fragt sich, ob Praktika hier ein streng gehütetes Staatsgeheimnis sind.
Also habe ich angefangen, Initiativbewerbungen zu schreiben. Viele Initiativbewerbungen. So viele, dass mein Laptop mich wahrscheinlich für einen sehr höflichen Spam‑Bot hält. Ich habe Webseiten durchforstet, Ansprechpartner gesucht, Mails formuliert, nachgehakt, freundlich geblieben – und meistens keine Antwort bekommen.
Die wenigen Praktikumsplätze, die es gibt, sind heiß begehrt. Wenn dann doch mal eine Ausschreibung auftaucht, wirkt es ein bisschen wie ein Flash Sale: alle stürzen sich gleichzeitig drauf, und man hofft einfach, dass die eigene Bewerbung nicht im digitalen Nirwana landet.
Am Ende habe ich meinen Praktikumsplatz nicht über die perfekte Bewerbung oder eine clevere Strategie bekommen, sondern – durch Zufall. Der berühmte „jemand kennt jemanden, der jemanden kennt“-Moment. Und genau dieser Zufall hat mir gezeigt: Manchmal ist der Weg zum Praktikum in Schweden eine Mischung aus Hartnäckigkeit, Zufall und einer Prise Selbstironie. Und genau darüber schreibe ich jetzt.
Nach unzähligen Interview-Marathons, E-Mail-Pingpong-Matches und genug Absagen, um meine Wohnung tapezieren zu können, hab ich endlich den Jackpot geknackt: meinen Praktikumsplatz am Königlichen Musikhochschulinstitut in Stockholm (KMH)!

Traumjob-Alarm! Für eine Ex-Musikstudentin wie mich ist KMH nicht einfach nur eine Schule – es ist Musik-Nerd-Paradies pur.
Stell dir vor: „Das Königliche Musikhochschulinstitut in Stockholm bildet Musiker:innen und Musiklehrkräfte auf höchstem internationalem Niveau aus. KMH hat seine Wurzeln im Jahr 1771 und ist in ein modernes Campusgebiet umgezogen – die Musikhochschule der Zukunft. Wir bewahren unser musikalisches Erbe und entwickeln uns gleichzeitig ständig weiter.“
Ich hab meine Chefs bisher nur online - über zoom - getroffen, aber die Stimmung fühlt sich schon jetzt an wie das coolste musikalische Familienfest ever – herzlich, kreativ und voller zukunftsweisender Energie.
Ich könnte jetzt schon alle saftigen Details zu meinen Aufgaben und Verantwortlichkeiten raushauen… aber wo bleibt da der Spaß? Was wäre ein Blog ohne ein bisschen Spannung? Bleibt dran – das echte Abenteuer startet nächste Woche! 🎶




Comments