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Woche 9 - Oster Vorbereitungen und Zusagen

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  • Apr 27
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Updated: Apr 28

Woche 9 stand ganz im Zeichen von Entscheidungen. Die Erasmus-Bewerbungen gingen in ihre finale Phase, was bedeutete: Briefe, Excel-Tabellen, E-Mails und ganz viel sorgfältiges Gegenchecken. Es war viel zu tun, aber auf diese zufriedenstellende Art von „okay, jetzt wird hier wirklich etwas abgeschlossen“.


Montag habe ich damit verbracht, leere Zu- und Absagebriefe vorzubereiten, die am nächsten Tag ausgefüllt werden konnten. Außerdem habe ich die Excel-Tabelle mit den Entscheidungen der Fachbereichsleitungen aktualisiert — also wer angenommen wurde, wer auf der Warteliste landet und wer leider eine Absage bekommt. Einer dieser Tage, die von außen nicht besonders spannend aussehen, aber absolut entscheidend für alles sind, was danach kommt. Nach der Arbeit ging es nach Hause, wo ich angefangen habe, Ostereier für meine Freund*innen und deren Kinder vorzubereiten — was überraschend schnell in leicht chaotischen Bastel-Spaß ausgeartet ist.


Dienstag war Homeoffice angesagt, und ich habe den Tag genutzt, um Absagen und Wartelisten-Mails für insgesamt 122 Erasmus-Bewerber*innen vorzubereiten. Allein diese Zahl hat dem Ganzen schon ein gewisses Gewicht gegeben. Ich habe mich also konzentriert durch alles durchgearbeitet, damit wirklich jedes Detail passt. Diese Art von Aufgabe fühlt sich im Homeoffice irgendwie anders an — ruhiger, aber trotzdem sehr fokussiert.

Nach dem Mittagessen wurde ich dann von meinem Freund mit einer spontanen Fika an einem See überrascht — perfekte kleine Pause, um danach wieder motiviert weiterzumachen.



Mittwoch ging es darum, die vorbereiteten Briefe gemeinsam mit Malin zu überprüfen und die Zusagen final vorzubereiten, damit sie unterschrieben und verschickt werden können.Dazu kam das Wednesday Meeting, um den Überblick zu behalten, und ich habe ein Interview mit Illa für das Erasmus-Video aufgenommen. Eine richtig schöne Mischung aus formeller Büroarbeit und etwas Kreativem.Bevor ich ins Feierabend gegangen bin, habe ich noch kurz den Osterhasen gespielt und kleine Plastikeier mit Süßigkeiten an den Schreibtischen meiner Kolleg*innen versteckt — hihi.


Donnerstag — hier in Schweden nur ein halber Arbeitstag — war wieder Homeoffice. Ich habe internationale E-Mails beantwortet und an meiner Präsentation für die Study Abroad Fika gearbeitet. Kein besonders spektakulärer Tag, aber genau diese ruhigen, konstanten Tage sind oft die, die alles zusammenhalten. Die Woche hatte inzwischen dieses klare Gefühl von: einfach weitermachen, du kommst voran.Und natürlich endete der Tag wieder mit einem gemütlichen Date-Abend — wie sich das für einen Donnerstag gehört.


Freitag war Ostern, also hatte ich frei. Ich habe mir ein neues Tattoo stechen lassen und zusammen mit meinem (jetzt ganz offiziell) Freund eine kleine Ostereiersuche gemacht — was den Tag gleich noch besonderer gemacht hat. Ehrlich gesagt ein ziemlich perfekter Feiertag.


Am Wochenende ging es dann nach Södertälje, um Ostern mit meiner besten Freundin Rebekka und ihrer Familie zu feiern. Viele Kinder, viel Zucker, Schnee und Regen im Wechsel und natürlich jede Menge Ostereier — gefüllt mit Süßigkeiten für die Kleinen und Skincare für die Erwachsenen.Es war chaotisch, aber auf die schönste und herzlichste Art — definitiv eines dieser Wochenenden, die im Kopf bleiben.

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