Woche 16 - Aufnahmeprüfungen, Dalahäst & ein sehr soziales Wochenende
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- Jun 9
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Woche 16 war so eine Woche, bei der sich die Tage einfach gestapelt haben, ohne mir wirklich Zeit zum Durchatmen zu geben. Im Mittelpunkt standen die Aufnahmeprüfungen für Musiklehrer:innen an der KMH, was im Grunde bedeutete, dass ich von Montag bis Donnerstag an der Infotheke gefangen war, die Studierenden begrüßte und weiterleitete, während ich gleichzeitig versucht habe, mich zu erinnern, welches Flur wo ist. Aber ehrlich? Zwischen all dem Chaos gab es einige richtig schöne Momente, die die Woche besonders gemacht haben.

Am Montag war ich von 8 bis 16 Uhr an der Infotheke eingeteilt, um die Studierenden für die Aufnahmeprüfungen der Musiklehrer:innen zu begrüßen und weiterzuleiten. Zwischen all den „Wo muss ich hingehen?" und „Welcher Raum ist das?" durfte ich eine Projektpräsentation von CopeCo-Studierenden anschauen und mich mit den Koordinator:innen aus Lyon und Hamburg austauschen, was ein richtig schönes Extra war.
Später stellte ich den Intro-Week-Film der Kommunikationsabteilung vor und erzählte davon, wie das Filmen zusammen mit Shadi gelaufen war. Nach der Arbeit ging ich noch einmal „nach Hause" zu Karolina, um meine letzten Sachen einzupacken, denn ich bin jetzt offiziell zu meinem Freund und seiner Katze gezogen.
Also im Grunde: Infotheke, Präsentationen, Film-Gerede und eine kleine Lebensveränderung. Un-Typischer Montag.
Dienstag war wieder so eine 8 bis 16 Uhr-Infotheke-Schlacht, bei der ich dabei geholfen habe, die Studierenden durch die Aufnahmeprüfungen zu lotsen. Außerdem begrüßten wir Studierende aus LA, die Music-Business an unserer neuen Partnerhochschule studieren, was sehr spannend war. Später traf ich mich mit Shadi, um den Stand des Schnitts vom Intro-Week-Film zu besprechen, darüber zu reden, was noch rein- oder rausgenommen werden sollte, und welche Musik passen könnte. Zusätzlich schrieb ich Studierende an und fragte nach möglichen Vorschlägen für Hintergrundmusik, sodass der Tag irgendwie komplett im Zeichen der Musik stand.
An diesem Punkt war mein Gehirn also im Grunde: Prüfungen, E-Mails, Schnitt-Notizen und Musik für immer.
Mittwoch lief im gleichen Rhythmus weiter: wieder ein ganzer Tag an der Infotheke, an dem ich den Studierenden half, sich durch die Aufnahmeprüfungen zu navigieren.
In der Mittagspause traf ich mich mit unserer ehemaligen Erasmus-/International-Gruppe, was mitten in der Woche eine richtig schöne Pause war. Wie eine warme Umarmung mitten in einem sehr vollen Tag.

Am Donnerstag war es an der Infotheke wieder ähnlich, aber ich behielt zusätzlich die internationalen E-Mails im Blick und schrieb weiterhin Studierende wegen der Hintergrundmusik für unseren Film an.
Nach der Arbeit hatte ich dann ein Date in Gamla Stan, bei dem wir mit Hilfe eines Kursleiters einen Dalahäst bemalten. Das war eine total gemütliche und kreative Art, den Tag ausklingen zu lassen — und gleichzeitig sehr typisch schwedisch.Gamla Stan + Bemalen eines traditionellen Pferdes + Max Burgers zum Abendbrot = 100% schwedische Date-Ziele.
Freitag war bei der Arbeit deutlich entspannter, da die Aufnahmeprüfungen vorbei waren. Der Tag bestand hauptsächlich daraus, mit Studierenden aus der Musikproduktion in Kontakt zu treten und Bewerber:innen zu fragen, ob sie ihren Platz an der KMH für das kommende Semester annehmen möchten. Es war zwar ruhiger, aber auf eine angenehme Art — so ein Tag, an dem man endlich wieder etwas Luft bekommt.

Das Wochenende begann am Samstag mit einem Überraschungs-Date, das ich für Sebbe und mich geplant hatte. Wir waren im Katzencafé Java Whiskers in Odenplan, Stockholm, wo wir brunchen konnten und ganz viele Katzenstreicheleinheiten gegeben und bekommen haben. Es war fast unmöglich, ohne eine Katze wieder zu gehen — aber irgendwie haben wir es geschafft. Zuhause angekommen, kuschelten wir dann mit unserem Fellbaby und genossen den gemütlichen Wochenendmodus.

Am Abend ging ich noch zu meinem Kollegen — der auch unser Nachbar die Straße runter ist — zu seiner „10 Jahre in Stockholm"-Bingo-Party. Es gab Drinks, viele Leute und erstaunlich viel Aufregung für Bingo. Ich habe sogar den zweiten Platz gemacht, was ich ziemlich beeindruckend fand.
Am Sonntag hatten wir dann einen Spiele-Nachmittag mit Sebbes Freunden, bei dem wir Pokémon Monopoly, Ticket to Ride und ein Trivia-Spiel gespielt haben — natürlich begleitet von ganz vielen Snacks und jeder Menge Lachen. Ein wirklich schöner Abschluss für die Woche.
Mein Wochenende war quasi eine perfekte Checkliste für Spaß.



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