Woche 17 - Abschiede, Familie und eine ungeplante Überraschung
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- Jun 11
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Woche 17 war so eine Woche, die es irgendwie geschafft hat, gleichzeitig emotional, voll, ein bisschen chaotisch, nass und 100% unvergesslich zu sein. Es gab Abschiede, überraschende Familienbesuche, Arbeitsthemen, die ruhig im Hintergrund weiterliefen, und eine ziemlich unerwartete Tattoo-Situation, die definitiv ihren eigenen Blog-Eintrag braucht.
Montag, der 25te Mai. Die Woche startete etwas ruhiger, was ehrlich gesagt eine Erleichterung war. Ich verbrachte den Tag damit, ein paar Dinge für die Abschieds-Fika vorzubereiten und die internationalen E-Mails im Blick zu behalten — weiterleiten, beantworten, dafür sorgen, dass alles weiterläuft. Außerdem rief ich eine Kollegin in Österreich an wegen eines Studierenden, der sich bei uns beworben hatte, was dem Montag so einen schön „ruhig, aber nützlich"-artigen Tag gegeben hat. Im Grunde: E-Mails, Telefonate und sanfte Vorbereitung auf die Woche.
Am Dienstag drehte sich alles um die Abschieds-Fika für die internationalen Studierenden, die KMH im Juni und Juli verlassen. Es war richtig schön, noch einmal mit ihnen zu sprechen, zu hören, wie ihr Studium gelaufen ist, und auch ein paar Informationen von (meist kleinen) Problemen für Malin zu sammeln.
Nach der Arbeit traf ich mich mit Karolina, um ihr meine Schlüssel für ihre Wohnung zurück zu geben und zusammen Bubble Tea zu trinken. Wir werden uns zwar auch weiterhin sehen, obwohl ich dort nicht mehr wohne, aber es fühlte sich trotzdem ein bisschen nach Abschied an. Wie, ein kleiner, Bubbletee-getränkter Abschied.
Mittwoch wurde ganz schnell zu einem richtigen Familientag, denn Mama und Oma kamen zu Besuch! Ich war nur am Vormittag auf der Arbeit, um meine täglichen Aufgaben zu erledigen, bevor ich sie abholen musste, zum Flughafen rennen und ihnen den KMH-Campus zeigen. Wir besuchten ein kostenlosen Konzert im Nathan Milsteinsaal und danach schlenderten wir zum Essen in ein French-Fry-Restaurant, das erstaunlich gut war. So, 100% unerwartet, aber 100% mega. Ein wirklich schöner erster, wenn auch verregneter, Stockholm-Tag mit ihnen. Außerdem konnte ich Sebbe endlich meiner Familie vorstellen - nervenaufreibend!
Am Donnerstag hatte ich den ganzen Tag frei, weil ich in der Woche davor ein bisschen Überstunden angesammelt hatte — perfekt also, um den Tag ganz mit Mama und Oma zu verbringen. Wir starteten mit einer morgendlichen Fika bei Sebbe, dann ging es weiter nach Skansen, wo wir die alten schwedischen Traditionen erkundeten. Danach machten wir noch eine zweite Fika und ein kleines Mittagessen, bevor wir nach Kungsträdgården fuhren und noch ein paar weitere Touristenorte in der Stadt besuchten.
Am Ende des Tages verabschiedeten wir uns am Hauptbahnhof von den beiden, und ich musste ein oder zwei Tränen zurückhalten — aber ich weiß, dass ich sie bald wiedersehen werde.
Freitag ging es wieder zur Arbeit, und ich verbrachte den Tag damit, Kurse in TimeEdit für
kommende Jazz- und Klassik-Kurse einzubuchen, E-Mails zu checken und weiter an Videos zu arbeiten. Inzwischen probiere ich mich an Untertiteln und etwas „fancy" Video-Editing aus, wodurch YouTube-Tutorials sehr schnell zu meinen besten Freunden wurden. Später an diesem Tag ging ich zu meinem Tattoo-Artist — ursprünglich als emotionale Unterstützung für meinen Freund Benji aus Västerås… aber wer hat dann verschlafen? Benji. Und wer hat dann stattdessen ein Tattoo bekommen? Genau, ich. Hehe. Das ist das letzte, Mama… versprochen. Quasi ein Nichts-geplant-aber-jetzt-hab-ich-ein-neues-Tattoo-Freitag.
Nach so einer ereignisreichen Woche stand das Wochenende ganz im Zeichen vom Auftanken. Ich genoss die Sonne im Gemeinschaftsgarten, rund um den See und vom Sofa aus beim Videospiele spielen — genau die ruhige Art von Wochenende, die diese Woche gebraucht hat. Im Grunde: Pflanzen, Wasser, Himmel und kein Drama.















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