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Woche 2 - Irgendwo zwischen Kaffeepause und Exceltabelle

  • Writer: null null
    null null
  • Feb 20
  • 2 min read

Nach dem Wirbel aus Kaffeechaos, neuen Gesichtern und kleinen Technikdramen in Woche 1 ging es endlich etwas ruhiger zu. Diese Woche fühlte sich eher wie die entspannte Montage-Sequenz in einem Film an – die, in der man aufhört im Kreis zu rennen, langsam seinen Rhythmus findet und es sogar schafft, sich nicht ständig zu verlaufen (na ja… meistens jedenfalls). Schwedische Effizienz gilt übrigens wirklich überall – selbst für den E-Mail-Posteingang.


Mein kleines Reich - mein Schreibtisch
Mein kleines Reich - mein Schreibtisch

Montag startete mit einer langen To-do-Liste und einer äußerst notwendigen Tasse Kaffee. Ich verbrachte den Großteil des Tages damit, Datentabellen zu überprüfen, Studierendenlisten zu vergleichen und die geheimnisvollen Wege von Excel und Word zu entschlüsseln – wie sie es schaffen, aus einer harmlosen Formel oder Tabelle komplettes Chaos zu machen. Immerhin kenne ich jetzt endlich jeden einzelnen Button (sogar die, die ich lieber nicht anklicken sollte). Zum Feierabend ging es noch zum Schwedischkurs - aufregend!


Die folgenden Tage verschmolzen zu einem ruhigen, aber produktiven Rhythmus, den ich insgeheim mag: kleine Aktualisierungen hier, ein paar Kontrollen dort und jede Menge Nacharbeiten von früheren Dateien. Hauptsächlich war ich damit beschäftigt, Studierende an Partneruniversitäten in ganz Europa zu nominieren, den Überblick über Bewerbungen in meiner Excel-Tabelle zu behalten und meinem E-Mail-Posteingang Herr(scherin) zu werden.


Der Wetterbericht... oh man
Der Wetterbericht... oh man

So langsam habe ich auch wirklich verstanden, wie der Studierendenaustauschprozess im Detail funktioniert – und es ist irgendwie schön zu sehen, wie aus all den Namen und Zahlen echte Austauschgeschichten werden.


Zur Wochenmitte wurde es wieder kälter – perfektes Wetter für „Drinnen-bleiben-und-alles-erledigen“-Tage. Zwischendurch – und zwischen den wöchentlichen Team-Meetings – tauschte ich mich kurz mit Kolleg:innen aus, bekam Geheimtipps für schwedische Kaffeepausen und Second-Hand-Shops und hörte von anstehenden Veranstaltungen, die richtig spannend klangen – "Lunch"konzerte zum Beispiel, nur mit noch mehr Energie.


Der Weg zu meinem Office in der 5ten Etage
Der Weg zu meinem Office in der 5ten Etage

Am Freitag hatte ich schließlich das Gefühl, wirklich

angekommen zu sein. Weniger Überraschungen, mehr Fokus – und diese stille Zufriedenheit, wenn man Punkt für Punkt auf seiner Liste abhakt. Außerdem habe ich endlich Zugriff auf das E-Mail-Postfach des International Office bekommen!

Nicht jede Woche muss voller Abenteuer und Chaos sein – manchmal ist es einfach schön, die Ruhe zu genießen und sich von einer Tasse Fika-Kaffee tragen zu lassen.

Auf die Kunst der Balance: Fortschritt, Geduld und ein bisschen Fika-energie. 🍰✨

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