Woche 22 - Konzerte, Tierarztbesuche & eine sehr emotionale Woche
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- Jul 14
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Updated: Jul 15
Woche 22 war so eine Woche, die irgendwie gleichzeitig alles war: ruhig, stressig, aufregend, emotional und überraschend produktiv. Im Büro wurde es immer leerer, weil nach und nach immer mehr Leute in Urlaub gingen oder von zu Hause arbeiteten, wodurch das Ganze langsam ein bisschen gespenstisch wirkte. Auf der positiven Seite hatte ich meine Videos, meinen Posteingang und jede Menge Schnittarbeit, um beschäftigt zu bleiben — und das war am Ende wirklich sehr hilfreich.
Montag, 29. Juni 2026, begann damit, dass mir auffiel, wie leer das Büro inzwischen geworden war. Zu diesem Zeitpunkt waren fast alle im wohlverdienten Sommer-Urlaub oder im Homeoffice, sodass der Tag ein bisschen einsam wirkte. Ich arbeitete weiter an den Videos: fügte Untertitel hinzu, exportierte Entwürfe, schickte sie an Ida zur Durchsicht und suchte nach lizenzfreier Musik, die mich später nicht in Schwierigkeiten bringen würde. Der Abend machte die ruhige Büroatmosphäre dann aber mehr als wett. Vincent, Sebbe und ich gingen zu System of a Down live in der Strawberry Arena, was wirklich eines der Highlights des Austausches war. Wir erschienen alle in verschiedenen Band-Shirts und hatten einen großartigen Konzertabend. Gegen Mitternacht nach Hause zu kommen war schon surreal genug, aber dass es draußen immer noch hell war, machte das Ganze noch unwirklicher.
Before the concert during the concert happy but sweaty after the concert trying to get home.... home just before midnight

Dienstag schlug dann eine deutlich weniger schöne Richtung ein. Als wir aufwachten, ging es Albus — unserem Kater — offensichtlich nicht gut, also machten wir für den selben Nachmittag einen Tierarzttermin aus. Ich ging mit dem Kopf eigentlich ganz woanders zur Arbeit und machte mir ständig Sorgen um die kleine Fellnase zu Hause. Trotzdem habe ich noch einiges geschafft und sogar Vincent noch zum Zug gebracht, bevor ich Sebbe beim Tierarzt traf. Ab diesem Punkt wurde die Woche im Grunde zu einer kleinen Katzen-und-Tierarzt-Story. Nichts für schwache Nerven!
Mittwoch war wieder ein Sorgen-Tag, weil es Albus nicht besser ging. Also brachten wir ihn morgens erneut zum Tierarzt und verbrachten den Tag zwischen Untersuchungsräumen, Wartezimmern und der Tunnelbana. Ich konnte zum Glück von zu Hause arbeiten, weil ich die Videos sowieso noch auf meinem Laptop bearbeitet habe, aber es fiel natürlich schwer, sich zu konzentrieren, wenn man ständig an den Kater und die Testergebnisse denken musste. Zum Glück war meine Chefin sehr verständnisvoll — sie hat selbst einen kranken Hund und wusste deshalb genau, wie sich so eine Woche anfühlt.

Donnerstag brachte dann endlich ein kleines bisschen Erleichterung. Ich arbeitete am Vormittag und wir konnten Albus gegen Mittag vom Tierarzt abholen. An dem Nachmittag habe ich dann endlich mein erstes Video fertiggestellt, was sich nach mehreren Tagen aus Schneiden, Untertitel setzen, Exportieren und erneutem Exportieren wirklich wie ein Meilenstein angefühlt hat. Dass es dem Kater auch schon etwas besser ging, machte den Tag gleich noch schöner. Also ging ich einkaufen, um ein paar wichtige Dinge für ihn zu besorgen — Spezialfutter, Medikamente und den ganzen Pflegekram — und habe dabei auch noch meinen Gutschein für den Bastelbedarf eingelöst. Nach so emotionalen Tagen war das irgendwie genau die richtige kleine Belohnung.
Freitag war wieder ein langer Videoschnitt-Tag, aber immerhin ging es voran. Morgens stand noch ein letzter Tierarztbesuch an, diesmal für Ultraschallbilder, und danach ging es zurück zu den internationalen E-Mails und dem Videoschnitt, der die ganze Woche im Hintergrund mitgelaufen war. Am Ende des Tages — der wegen all der Unterbrechungen deutlich länger wurde als geplant — hatte ich 3 von 4 Videos fertig. Außerdem kam Feedback zum ersten Video zurück, und das war einfach großartig. Ida meinte, dass es super geworden sei, was nach so einer vollen Woche wirklich ein riesiger Motivationsschub war. Danach setzte ich mich endlich an das letzte Video, vor dem ich ehrlich gesagt etwas Respekt hatte, weil es den meisten Schnitt brauchte.
Das Wochenende war dann vor allem dafür da, wieder etwas zur Ruhe zu kommen. Schlafen, entspannen und die ganze Anspannung und Emotion der Tierarztwoche langsam hinter sich lassen — genau das war nach so einer Woche nötig. Nicht glamourös, aber absolut verdient.



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