Woche 23 - Letzte Interview-Edits, Spa-Tage & ein sehr gutes Auf Wiedersehen mit Schweden-Wochenende
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- Jul 14
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Woche 23 hatte dieses seltsame Gefühl, gleichzeitig sehr produktiv und schon ganz nah am Ende zu sein. Das Büro wurde immer leerer, die letzten Interview-Videos kamen endlich zusammen, und gleichzeitig machte sich langsam dieses komische Gemisch aus Vorfreude und Wehmut breit, das man nur kennt, wenn sich eine Zeit dem Ende zuneigt. Trotzdem war es eine richtig schöne Woche — voll mit Arbeit, kleinen Ausflügen und vielen netten Momenten, um die letzten Tage hier noch einmal zu genießen.
Montag stand ganz im Zeichen davon, endlich die letzten Interviews fertig zu polieren und abzuschließen. Im Büro waren offiziell nur noch Malin, Emma und Sándor da, was alles ein bisschen ruhiger und konzentrierter wirken ließ. Nach all den letzten Wochen mit Schneiden, Untertiteln und kleinen Korrekturen war es eine riesige Erleichterung, dieses letzte Interview endlich fertig zu haben. So ein kleiner Arbeitssieg, der sich direkt wie ein großer anfühlt.
Dienstag drehte sich alles darum, alle Videos — mit und ohne Untertitel — für die Kommunikationsabteilung hochzuladen, damit sie bald weiterverwendet werden können. Danach begann ich damit, die Transkripte für die schriftlichen Interviews zu überarbeiten und mit den Studierenden noch einmal zu prüfen, ob ich Bilder von ihren Aufenthalten bekommen kann. Es war einer dieser Tage, an denen viele kleine Aufgaben zusammenpassen müssen — und genau das mag ich eigentlich ziemlich gern, wenn am Ende alles an seinen Platz fällt.

Mittwoch war Malins letzter Arbeitstag vor ihrem Sommerurlaub, auch wenn sie von zu Hause aus gearbeitet hat. Entsprechend lag ein kleines „letzte Vorbereitungen vor dem Urlaub“-Gefühl in der Luft. Gleichzeitig bereitete ich mich auf meine eigene Solo-Zeit mit den internationalen E-Mails vor, behielt den Posteingang im Blick, las Signes schriftliches Interview Korrektur und fügte Fotos hinzu.

Donnerstag lief im gleichen Rhythmus weiter: internationale E-Mails, meine eigenen Mails, Ilias’ Video transkribieren, alles schön machen, Korrektur lesen, Bilder anfragen und die fertigen Dateien in die KMH-Cloud hochladen. Die Untertitel wurden separat als TXT-Dateien abgelegt, und auch die schriftlichen Interviews waren am Ende ordentlich verstaut. Es war ein ziemlich administrativer Tag, aber auf eine zufriedenstellende Art. Nach der Arbeit machte ich mich auf den Weg zu Sebbe's Arbeit um ihm und Angelo mit Fika zu überraschen.
Danach war wieder Date Night — diesmal in einem Ramen-Restaurant, das richtig lecker war und den Tag perfekt abgeschlossen hat.
Freitag drehte sich vor allem um die internationalen E-Mails, auch wenn zum Glück nicht allzu viel los war und ich ein bisschen Luft hatte. Außerdem habe ich meinen Europass ausgefüllt und die letzten Erasmus-Papiere erledigt, wodurch es sich noch ein Stück realer anfühlte, dass das Ende langsam näher rückte. Um meine Zeit hier schön ausklingen zu lassen, sind Sebbe und ich noch einmal nach Yasuragi gefahren und haben dort den Freitagnachmittag bis in den Samstag hinein mit Spa, gutem Essen und noch besserer Gesellschaft verbracht. Genau das richtige langsame Runterkommen nach so einer Woche.
Das Wochenende ging auf die beste Weise weiter. Am Samstagabend waren wir im Mall of Scandinavia, um Sebbes beste Freunde zu treffen — ein Ausflug, den ich mir extra gewünscht hatte, um noch einmal gemeinsam Zeit zu verbringen und mich in Ruhe zu verabschieden, bevor ich gehe. Wir haben in einem Buffet-Restaurant gegessen und danach eine Stunde Billard gespielt. Endstand: Angelo und ich 2, Sebbe und Jocke 2 — also keine Verlierer, nur Gewinner. Ein ziemlich würdiger Abschluss, wenn du mich fragst.

Am Sonntag verbrachten wir den Vormittag und den frühen Nachmittag mit Sebbes Eltern in einem Blumenladen mit Café/Restaurant. Wir haben wieder sehr gut gegessen, uns durch gefühlt unendlich viele wunderschöne Pflanzen geschaut und uns an den Beeten mit Gemüse, Obst und Blumen erfreut, die man selbst pflücken konnte. Es war ein ganz ruhiger, schöner Abschluss der Woche — voller Sonne, Familie und dieser weichen Sommerstimmung, die alles ein bisschen leichter macht.



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