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Woche 3 - Endlich sind alle wieder beisammen!

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  • Feb 20
  • 2 min read

Nach einer Woche voller Routinen, Wiederholungen und Fika‑getriebener Konzentration brachte Woche 3 etwas mehr Abwechslung – neue Meetings, kleine Abenteuer und genau die Art von geschäftigem Alltag, bei dem die Tage nur so verfliegen.


Stockholm‑Skyline aus der Tunnelbana
Stockholm‑Skyline aus der Tunnelbana

Woche 3 startete mit dem Gefühl: „Okay, jetzt arbeite ich hier wirklich.“ Die Abläufe sitzen langsam, die Gesichter sind vertraut, und selbst Excel scheint mich inzwischen als eine der Seinen akzeptiert zu haben (na ja… an den meisten Tagen).


Montag begann recht trubelig – mit dem jonglieren des International Office‑Postfachs, dem wöchentlichen Abteilungsmeeting (diesmal online), dem Aktualisieren meiner Excel‑Tabellen mit neuen Bewerbungen und natürlich meiner Schwedisch‑Stunde.


Der Tag endete auf die schönste Art: Ich besuchte einen Freund, der gleich um die Ecke arbeitet. Stockholm ist ein Dorf – im besten Sinne.


Semla von ICA
Semla von ICA

Dienstag startete früh mit einem Online‑Meeting zusammen mit anderen internationalen Koordinator:innen der Stockholmer Hochschulen. Viel Schwedisch, viele Infos und – wenig überraschend – viel Kaffee. Der Rest des Tages bestand aus E‑Mails, einem entspannten Lunch und einer verlängerten Fika mit Kolleg:innen – der Sorte, die sich versehentlich in eine halbe Stunde netten Smalltalks verwandelt (diesmal vor allem über die Winter‑Olympiade).

Und da „Fettisdagen“ war – also Semla‑Day! – holte ich mir auf dem Heimweg gleich zwei klassische Semlor, eine für mich und eine für meine Mitbewohnerin.


Semla = ein traditionelles schwedisches Hefegebäck mit Kardamom, gefüllt mit Mandelpaste und Schlagsahne, bestäubt mit Puderzucker.


Arbeitsplatz meines Kumpels
Arbeitsplatz meines Kumpels

Mittwoch war ein klassischer Bürotag: E‑Mails, Excel‑Tabellen, Team‑Meeting und Fragen der Austauschstudierenden beantworten. Es war das erste Team‑Meeting mit allen zurück im Büro – und ich durfte endlich die letzten beiden Kolleginnen kennenlernen: Ida und Alice!


Außerdem lief von Mittwoch bis Freitag das „Mind the Music“‑Festival an der Hochschule – drei Abende voller kostenloser Konzerte, gespielt von den KMH‑Studierenden.


Nach Feierabend traf ich mich noch mit einem Freund, um ein bisschen abzuschalten – der perfekte kleine Wochenmitte‑Reset.


Donnerstag – auch bekannt als „Excel Appreciation Day“ – stand ganz im Zeichen meines großen Projekts: die Tabelle für das Marketing‑Team fertigstellen, in ein Word‑Dokument umwandeln und alles alphabetisch sortieren, damit sie es nächste Woche auf die Website laden können. Dazu kamen noch die übliche E‑Mail‑Runde und mein Schwedischkurs.


Spiegel-Gebilde vor dem Nationalmuseum
Spiegel-Gebilde vor dem Nationalmuseum

Keramikkatze aus der Ausstellung – weil ich meine Katzen so vermisse
Keramikkatze aus der Ausstellung – weil ich meine Katzen so vermisse

Das Highlight des Tages? Ein Besuch im Nationalmuseum mit Joseph am Abend. Zwischen Kunst, Architektur und dem warmen Licht im Museumscafé war es genau die kulturelle Auszeit, die ich gar nicht wusste, dass ich gebraucht habe.


Freitag rundete die Woche ruhig und konzentriert ab: Das Word‑Dokument ins Englische übersetzt, alles nochmal alphabetisch durchsortiert (ja, Tradition ist Tradition), und zum Schluss die Bewerbungs‑Excel‑Tabelle ein letztes Mal aktualisiert.


Neu erobertes schwedisches Buch
Neu erobertes schwedisches Buch

Nach Feierabend gönnte ich mir einen kleinen Stadtbummel durch Gamla Stan, Laptop im Rucksack, arbeitete noch etwas an meiner Website und meinem Berichtsheft – natürlich erst nachdem ich einen zu hübschen schwedischen Buchladen geplündert hatte.


Alles in allem war diese Woche die perfekte Mischung aus Produktivität, netten Begegnungen und ausreichend Koffein – ein echtes Stück schwedische Work‑Life‑Balance. 🇸🇪☕

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