Woche 6 - "Vet du vard du ska liksom?"*
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- Apr 23
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Nach dem ganzen Erasmus-Deadline-Chaos hat sich diese Woche endlich etwas strukturierter angefühlt. Zu tun gab es natürlich immer noch genug, aber es war eher so eine „ich lerne langsam, wie hier alles funktioniert“-Woche — also nicht nur was man macht, sondern auch warum eigentlich.

Montag begann um 8 Uhr mit Infodesk-Dienst: temporäre „Blibs“ an ankommende Studierende für ihre Aufnahmeprüfungen verteilen und ihnen helfen, sich an der KMH zurechtzufinden. Ich habe Fragen beantwortet wie „Wo ist die Toilette?“, „Wo gibt’s Essen?“ und „Wo muss ich überhaupt hin?“ — klingt simpel, wird aber überraschend wichtig, wenn man die letzte Hoffnung zwischen gestressten Studierenden und kompletter Orientierungslosigkeit ist.
Natürlich durfte auch der Schwedischkurs nicht fehlen, damit die Woche weiterhin schön zweisprachig bleibt.
Dienstag ging es wieder früh am Infodesk los, und ich bin im Grunde den ganzen Tag dort geblieben — mit Laptop, um zwischendurch E-Mails zu beantworten. Multitasking-Level: Verwaltung trifft Rezeption.Außerdem gab es ein Meeting zu Erasmus-Änderungen und Abläufen sowie weitere Arbeit an meiner Präsentation für die Study Abroad Fika. Einer dieser Tage, an denen man gefühlt überall gleichzeitig ist, aber trotzdem irgendwie mittendrin im Geschehen.
Mittwoch lief ganz ähnlich weiter: mehr Zeit am Infodesk, mehr internationale E-Mails beantworten und natürlich das wöchentliche Teammeeting, um auf dem neuesten Stand zu bleiben. Zwischen Meetings, Mails und meiner Fika-Präsentation war der Arbeitstag gut gefüllt, aber auf eine sehr angenehme, produktive Art. Um dem ganzen noch das Krönchen aufzusetzen ging es für uns - als Teil des Schwedisch Kurses- nach Skansen! Auch wenn das Wetter zu wünschen übrig ließ, war es ein super schöner Ausflug mit der Aufgabe meine Fika auf Schwedisch zu bestellen - Mission accomplished!!
Donnerstag startete wieder mit Infodesk bis 10 Uhr, danach habe ich mich mit der anderen Trainee aus der Kommunikationsabteilung getroffen, um Ideen für einen Kurzfilm für die neuen Studierenden des Jahrgangs 2026/2027 zu sammeln. Später hatten wir dann ein Teammeeting mit der gesamten Kommunikationsabteilung, bei dem wir unsere Ideen vorgestellt und Feedback bekommen haben — sowohl für den Film als auch für ein paar Erasmus-Promo-Videoideen, an denen Malin und ich gearbeitet haben.
Nach dem Schwedischkurs ging es dann zum Date-Abend in ein griechisches Restaurant in der Nähe der Arbeit — ehrlich gesagt die perfekte Belohnung nach so einem Tag. Mein Highlight auf der Karte: Halloumi mit Bratapfelmarmelade. Klingt ungewöhnlich, war aber richtig gut.
Freitag war ein ruhigerer Helpdesk-Tag, was mir Zeit gegeben hat, weiter an meinen Videoideen zu arbeiten und Interviewfragen vorzubereiten. Außerdem habe ich angefangen, ein Bingo-Kartenset für die Study Abroad Fika zu erstellen — definitiv eine der unterhaltsameren Aufgaben der Woche.
Kurz vor der Mittagspause konnte ich dann auch mein (noch ziemlich wackeliges) Schwedisch testen, als ein älterer Mann am Infodesk auftauchte und seinen Neffen gesucht hat. Am Ende haben wir ihn gefunden — und hatten alle drei was zu lachen.
Es war irgendwie ein kleiner Wechsel: weniger nur reagieren, mehr selbst etwas Kreatives beitragen.
Das Wochenende war dafür alles andere als ruhig: Hausparty in Västerås, viel Cider und sehr lustige Filme. Eine gute Erinnerung daran, dass selbst die vollsten Wochen meistens mit etwas enden, worüber man lächeln kann.
*Motto der Woche: „Vet du vard du ska?“ – auf Deutsch ungefähr: „Weißt du, wo du hinmusst?“ … mein Standardsatz, um Studierende zu Proben- und Prüfungsräumen zu lotsen 😄











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